Die Försterin und die Hütte
Als die Stürme zwei Fichten warfen, entschied eine Försterin, daraus die Schlafkojen für Gäste zu bauen. Im Dorf half das Sägewerk, der Nachbar verlieh Hobel, die Kinder sammelten Harzreste für Feuerstarter. Wochenlang roch die Werkstatt nach Wald. Heute liegen Besucher in Betten, die Jahresringe zählen, und lesen an Kopfenden, deren Astlöcher wie Sternbilder funkeln. Wer bleibt, lernt Holzwürmer erkennen, Totholz schätzen und Pflegeseifen aus Leinöl zu mischen. Schreib ihr eine Nachricht; sie antwortet abends, wenn der Wald still ist.